Das umsichtige Planen und Organisieren lässt sich mit der Mise en place vergleichen, die in jeder guten Küche am Anfang des kreativen Prozesses steht.
Ich sorge dafür, dass das Menu aus Ihrer Unternehmensküche optimal angerichtet und Ihrer Zielgruppe so serviert wird, wie sie es gerne geniesst: termingerecht, mundgerecht und ofenfrisch.
Redaktionelle Konzepte entwickeln ist ein kreativer Prozess, der den Verstand fordert, aber auch das Herz und das Gefühl.
Kreativität heisst für mich vor allem, innerhalb der gesteckten Ziele und Rahmenbedingungen die optimale Idee zu finden. Sie soll nicht nur die Erwartung erfüllen, sondern auch überraschen – optisch und inhaltlich.
Redaktionelle Aufgabenstellungen und Probleme intuitiv erfassen, sie rational analysieren und adäquate Lösungen finden – das ist eine meiner Stärken.
«Doctoring» nennen das amerikanische Kolleginnen und Kollegen. Dieser Begriff drückt perfekt aus, was mit Beratung gemeint ist: permanente Qualitätspflege. Auch professionell gemachte redaktionelle Produkte, Abläufe oder Projekte brauchen ab und zu eine Zweitmeinung oder einen Check-up.
Ist eine grössere Operation notwendig, stehe ich Ihnen gerne als Managerin auf Zeit zur Verfügung bis die Rehabilitationsphase erfolgreich abgeschlossen ist.
Jede Idee ist nur so gut wie ihre inhaltliche und optische Umsetzung. Dafür braucht es die richtigen Spezialistinnen und Spezialisten. Diese zu motivieren, zu koordinieren und zu führen, zählt zu meinen Kernkompetenzen.
Realisation bedeutet ebenfalls: Das Planen der einzelnen Schritte und Termine. Die Genauigkeit in den Details. Die laufende Kontrolle und eine saubere Abrechnung – auch unter extremen Terminbedingungen.
Christa Löpfe-Feldmann Medien-Projekte & Corporate Publishing
Toyota AG Schweiz: Konzept für den inhaltlichen und optischen Relaunch des Kunden-Magazins. Kreieren der redaktionellen Gefässe und der Ideen für die Themenumsetzung. Zusammenstellen des externen Redaktions-Teams. Planung, Organisation und Kontrolle aller Realisationsschritte. Koordination der firmeninternen und externen Redaktionsmitglieder. Schreiben verschiedener Artikel. Redaktionelle Produktion der deutschen Ausgabe. Redaktions-Budget erstellen und kontrollieren.
.ch: Redaktionelles Konzept für den Lifestyle-Bund zusammen mit dem designierten Ressortverantwortlichen.
Toyota AG Schweiz: Planung, Organisation und Team-Koordination für die Umsetzung des Buchs zum 40jährigen Jubiläum (Karl Lüönd: «Intelligenz auf Rädern», 160 Seiten) und der Jubiläumsgäste-Zeitung in deutsch und französisch. Der verfügbare Zeitraum für die Realisation beider Printprodukte betrug von den fertigen Manuskripten bis zur pünktlichen Auslieferung knappe fünf Wochen.
Mühle Tiefenbrunnen: Schreiben diverser Porträts für die Jubiläums-Broschüre.
Schweizer Fernsehen, SF: Definition von Styling-Grundsätzen für alle Moderierenden. Das Festlegen der Stylingrichtlinien nach Art und Inhalt der Sendung. Definition und Mithilfe bei der Rekrutierung eines professionellen Styling-Teams. Erarbeiten der Arbeits-Abläufe und der Koordination zwischen den Schnittstellen, sowie der Instrumente für die Qualitätskontrolle innerhalb des Teams.
Ringier Pacific: Inhaltliches und optisches Facelifting einer Vietnamesischen Frauenzeitschrift. Coaching des Redaktionsteams beim Finden und Umsetzen zielpublikumsspezifischer Themen. Coaching des Layoutteams. Beratung bei der Zusammensetzung des Redaktionsteams und Reorganisation der redaktionellen Abläufe.
Diese Kunden möchten nicht genannt werden. Selbstverständlich garantiere ich für Diskretion:
Beratung für eine Wochen-Zeitung: Konzept inhaltliche Neuausrichtung, Vorgehen beim Relaunch, Reorganisation der redaktionellen Abläufe, Ausarbeiten von Arbeits- und Planungs-Instrumenten und Erstellen von Job-Profilen.
Kunde X: Schreiben von Editorials und Reden.
Über zwanzig Jahre Redaktionserfahrung in verschiedenen Führungs-Positionen und Ressorts haben meine Leidenschaft für alle Aspekte des Journalismus wachsen lassen – und natürlich auch mein Know-how.
Als Art Director für «Voilà», ein junges Frauenmagazin, habe ich meine redaktionelle Karriere gestartet. Dass ich Jahre später Produktionschefin und Mitglied der leitenden Redaktion bei «CASH» geworden bin, spiegelt die Tatsache, dass ich mich schon immer stärker für Inhalte, Führungs- und Organisationsaufgaben interessiert habe als nur für die Optik. 1999 – zur Chefredaktorin der «annabelle» gewählt – konnte ich mein Generalistenwissen voll einsetzen. Es galt, die Redaktionsabläufe zu reorganisieren und zu straffen, der «annabelle» als Schweizer Frauenzeitschrift eine klare Philosophie und Inhaltsstruktur zu geben, und den neuen Inhalten ein neues Outfit. Dieser Komplett-Umbau resultierte in einem Turnaround: Die «annabelle» schrieb wieder schwarze Zahlen. Dieser Erfolg setzte Kreativität frei. Wir, das Redaktions- und Verlags-Team, kreierten und lancierten das Magazin «annabelle-wohnen» als Beilage und nur zwei Jahre später das eigenständig erscheinende Magazin «annabelle-business». 2004, nach dem Managementwechsel bei der Tamedia, habe ich die «annabelle» aus freien Stücken verlassen.
Ich wollte allein sein an Weihnacht und das leere Elternhaus erschien mir dafür ideal. Meine Mutter war bei meinem Bruder und seiner Familie eingeladen, meine Schwestern feierten in ihrem Zuhause mit ihren Partnern. Auf der Fahrt Richtung Glarnerland, erinnerte ich mich, wie es damals war, als sich am 24. Dezember noch die ganze Familie im Elternhaus versammelt hatte. Von Ruhe und Besinnlichkeit war da jeweils wenig zu spüren. Während mein Bruder und ich den Baum schmückten, dröhnte aus der voll aufgedrehten Stereoanlage in der Stube Bachs «Weihnachtsoratorium». In der Küche beruhigte meine Mutter ihre Nerven mit Ländlermusik, und im oberen Stock übten meine Schwestern auf Querflöte, Klavier und Geige Weihnachtslieder. Sassen wir dann endlich am Tisch und liessen uns Mutters Milkenpastetli schmecken, gabs garantiert innert kurzer Zeit Streit, weil wir uns in irgendeiner Frage nicht einig waren. Nein, an eine stille oder gar heilige Nacht kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Diesmal würde niemand meine ersehnte Ruhe stören, und darauf freute ich mich, als ich die Haustür aufschloss - und meiner jüngsten Schwester gegenüberstand. Wir hatten uns schon Jahre nicht mehr gesehen. Nach einem fürchterlichen Streit hatten wir den Kontakt abgebrochen. Dass wir uns ausgerechnet an diesem Heiligabend und dann noch im verwaist geglaubten Elternhaus wieder be-gegnen würden, damit hatte weder sie noch ich gerechnet. Erst einmal gemeinsam eine Tasse Tee zu trinken, erschien uns in dieser Situation am vernünftigsten, und so erfuhr ich, dass sie, genau wie ich, von zu Hause geflüchtet war und ebenfalls hoffte, hier allein zu sein und Ruhe zu finden. Wir lachten herzlich über diesen Zufall, kochten miteinander unser Abendessen und redeten bis tief in die Nacht hinein. Glücklich darüber, dass meine Schwester und ich uns wieder versöhnt hatten, lag ich später noch eine ganze Weile wach in meinem ehemaligen Kinderbett. Es war eine stille Nacht. Und irgendwie, so kam es mir vor, auch eine heilige.